Mit der restauratorischen Neugestaltung der erdgeschossigen Säulenhalle und der angrenzenden Nebenräume sollte den neuzeitlichen museumstechnischen Anforderungen an den Eingangsbereich mit Shop entsprochen werden. Damit war die Chance gegeben, den Raum der früher einmal eine Durchfahrt war, wieder nach beiden Seiten zu öffnen und das Obergeschoss durch innenliegende Treppen für den Besucherverkehr zu erschließen.
Die umfangreiche originale, barocke Bausubstanz musste sehr schonend behandelt werden. Neue Materialien und Konstruktionen für Fußböden, Gebäuden, Wandbeläge, Möbeleinbauten und Beleuchtung waren damit zu verbinden. Dies geschah mit Terrazzobelägen, dunkel beschichteten Stahlteilen, Holzoberflächen und Glasmosaik. In den Gewölberäumen ermöglichen Wände mit Glasoberlichtern ein ungestörtes Raumerlebnis.
Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, Bayerische Schlösser und Seenverwaltung
Lenz Lehmair, Kerstin Erlwein, Dagmar Rother
Bauleitung: Johann Specht
Kassen- und Shopmöblierung:
Kriwoschej Architekten